Jahreshauptversammlung 2017

Jahreshauptversammlung DRK Ortsverein Hardheim

Hardheim. (adb) „Weil Helfen Spaß macht“ ist das Motto des DRK-Ortsvereins Hardheim, dessen Mitglieder sich am Freitag im Vereinsheim an der Querspange zur Jahreshauptversammlung trafen. Zahlreiche Berichte unterstrichen die regen Aktivitäten der Gruppe; Ehrungen langjähriger Mitglieder rundeten den Abend ab.

 

Die Begrüßung des Vorsitzenden Joachim Sieber umfasste auch die Vertreter befreundeter Organisationen sowie die Ehrenmitglieder, ehe sich den Totengedenken die einzelnen Vereinsberichte anschlossen. Zunächst umriss Bereitschaftsleiter Tim Stolzenberger das Wirken der aus 50 Personen (32 Aktive, 18 weitere Helfer) bestehenden Bereitschaft, die im vergangenen Jahr 6507 Arbeitsstunden leistete. Damit läge der Wert etwa 1000 Stunden unter der Zahl von 2015, doch sei dieser Umstand mit der bis Ende des letzten Jahres bestandenen BEA in der Carl-Schurz-Kaserne zu begründen. 17 Sanitätsdienste standen 18 aktiven Hilfeleistungen gegenüber; ferner wurden 2016 zwei Blutspenden durchgeführt – am 25. April konnte bei der 130. Hardheimer Blutspendeaktion seit 1958 der 25000. Spender ausgezeichnet werden. Weiterhin berichtete er über die „Helfer vor Ort“-Gruppe: Neun Personen sind rund um die Uhr über digitale Meldeempfänger erreichbar, um etwa die Rettungsdienste zu unterstützen oder als Zubringer für die Notärzte des Hardheimer Krankenhaus zu fungieren. Die Bilanz für 2016 wies 47 Einsätze und zwei Übungen mit 109 Arbeitsstunden auf. Tim Stolzenberger dankte allen helfenden Händen, die sich auch im Abtransport der Altkleider sowie in der Aufrechterhaltung des gut frequentierten Wertstoffhofs engagierten.

 

Schriftführerin Helmtrud Englert berichtete vertiefend und wies auf die Winterwanderung, die Absicherung der Fastnachtszüge in Hardheim und Schweinberg, die Wanderung mit den Sasbacher Freunden über den Höpfinger Flugplatzweg, die Fahrt nach Sasbach zum „Vatertagshock“ und die Herbstabschlussübung hin. Die Ausnahmesituation der überfluteten Autorallye „Odenwald Klassik“ am Walldürner Flugplatz und der Ausflug in den Spessart wurden ebenfalls beleuchtet; der Vorstand tagte an sieben Sitzungen. Zwei Blutspendetermine standen vier Altkleidersammlungen gegenüber. Zwischen den Jahren wurde die Kleiderkammer in der BEA geräumt: „In kürzester Zeit wurden über 700 Kartons mit Kleidung abtransportiert“, hielt Englert fest.

 

Der Kassenbericht von Schatzmeisterin Rita Sieber beleuchtete die Finanzen, ehe ihr die Kassenprüfer Hans-Joachim Laub und Beate Schüßler solide Buchführung attestierten. Für die Jugendrotkreuzleitung sprach Vera Stolzenberger. Als positiv bezeichnete sie den Verlauf der Gruppenstunden, die den Kindern nicht nur Erste Hilfe, sondern auch soziale Werte vermitteln mögen, die Streichaktion an der Wolfsgrubenhütte und das Zeltlager. Neu angeschafft wurden Shirts mit dem Aufdruck „junge Helden“; die neue Kreisjugendleitung besteht aus aus Tamara Molzer, Sabrina Hirt und Martin Folhoffer. Zeugwart Daniel Trabold kam auf einen Bestand von 450 Artikelgruppen mit mehr als 13000 Einzelposten; im vergangenen Jahr wurden neue Einsatzjacken und eine Feldküche angeschafft. Der Fuhrpark legte rund 7000 Kilometer zurück, während die Technikgruppe 450 Arbeitsstunden investierte.

 

Über die Sozialarbeit – die sich aus Gedächtnistraining für Senioren, der Tanzgruppe, der Kleiderkammer und dem Kontakttreff zusammensetzt – sprach Yvonne Wolfmüller. Sie gab bekannt, dass Anja Tajbl-Berberich Ende letzten Jahres von Irmtraud Bisschop die Übungsleitung der Tanzgruppe übernahm. In der Kleiderkammer wurden 840 Arbeitsstunden verzeichnet. Über ein treues Stammpublikum verfügen Kontakttreff und Gedächtnistraining. Kurz widmete sie sich auch der DRK-Wassergymnastikgruppe, die wöchentlich 84 Teilnehmer zwischen 56 und 88 Jahren ins Höpfinger Familienbad sowie ins Hallenbad Külsheim lockt; Übungsleiter sind Edgar Busch, Margarete Sokol, Anita Schmid, Jörg Heuduck und Norbert Kippes. Ungebrochen hohe Nachfrage galt den Bäderfahrten. Auf die Seniorengymnastikgruppe ging Beate Schüßler ein, um unter anderem auf die Nordic-Walking- und Drums-Alive-Kurse hinzuweisen.

 

Bürgermeister Volker Rohm als Vizepräsident des DRK-Kreisverbands Buchen würdigte in seinem Grußwort das Wirken der Hardheimer Rotkreuzler und bezeichnete sie als „funktionierende Gemeinschaft mit erfahrenen Aktiven“. Die unkomplizierte Zusammenarbeit lobten auch Ortsvorsteher Dieter Elbert (Schweinberg), Thomas Eiler (Feuerwehr), Daniel Emmenecker (DLRG Hardheim) und Robert Münch (Polizeiposten Hardheim).

 

EHRUNGEN:

30 Jahre: Diana Seitz-Geuter; 35 Jahre: Joachim Sieber; 45 Jahre: Hannelore Gärtner; 50 Jahre: Wendelin Gärtner; 55 Jahre: Hans Sieber und Franz Wildner.

 

Text und Bilder Adrian Brosch

 

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